Die Lagen

Alles Außer Gewöhnlich
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Langsurer Brüderberg - Obermosel

Unsere größte zusammenhängende Fläche liegt in der Terrassenlandschaft des Langsurer Brüderbergs. Eine alte, vergessene Grand Cru Lage mit einer Steigung zwischen 50 und 70 Grad. Das Areal bestehend aus Muschelkalkboden, der wie geschaffen für die Erzeugung großer Burgunder-Weine ist. Die Lage zählt geologisch zu den Ausläufern des Pariser Beckens. Dort liegen auch die Anbaugebiete Burgund, Champagne und die luxemburgische Weinmosel. In Richtung Trier endet das Pariser Becken mit der Igeler Verwerfung. Von da ab zieht sich weitgehend roter Sandstein entlang der Mosel, der beim Blick von der Trierer Innenstadt auf die gegenüberliegende Uferseite deutlich sichtbar st.

Oberemmeler Altenberg - Saar

Der Oberemmeler Altenberg ist eine uralte Weinlage, in der schon die Römer Wein anbauten. Bis vor einigen Jahren war der Altenberg eine weithin vergessene Lage in einem kühlen Seitental. Das hat sich im Zuge des Klimawandels deutlich geändert. Nicht ohne Grund. Schon in der Preußischen Lagenklassifikation von 1868 wurde der Oberemmeler Altenberg in der Klasse der besten Lagen aufgeführt. Die Rinke-Weinberge im Oberemmeler Altenberg sind alles Top-Steillagen, zum größten Teil Alte Reben, die ab 1963 gepflanzt wurden. Vielfach stehen die Reben dort noch in Einzelpfahlerziehung.

 

Im Oberemmeler Altenberg vermischt sich der blaue Devon-Schiefer mit feinerdigen Ablagerungen aus der Zeit, als das Konzer Tälchen noch ein Fluss war. Dieser Boden ist es, der den Weinen aus dem Oberemmeler Altenberg eine feine, unverwechselbare und sehr ausgeprägte Mineralik verleiht. Die sehr lange Vegetationsperiode lässt hier Rieslinge von großer Klasse reifen.

 

Der Pinot Noir Réserve Vom Schiefer und der Sauvignon Blanc Vom Schiefer stammen ebenfalls aus dem Oberemmeler Altenberg. Die Kühle dieser Lage mit einer langen Reife ist das Geheimnis der Eleganz und Rafinesse dieser Weine. 

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Wiltinger Klosterberg - Saar

Der Ort Wiltingen ist bekannt für seine großartigen Saar-Rieslinge, die weltweiten Ruf genießen. Der Klosterberg grenzt nördlich an den Wiltinger Gottesfuß. Er weist eine tiefgründige Bodenstruktur auf, die von Quarzit durchzogen ist. Die Weine aus dem Wiltinger Klosterberg weisen immer eine typische Wildkräuternote auf. Hier wachsen große Rieslinge, eine faszinierende Mischung aus stahliger Mineralität und Komplexität, Kraft und Finesse zugleich. In einer der besten Rinke-Lagen im Wiltinger Klosterberg, im sogenannten „Kelterberg“, recken sich die 1963 gepflanzten Reben regelrecht der Abendsonne entgegen. Auch im Wiltinger Klosterberg stehen circa die Hälfte der Reben der Rinkes in Einzelpfahlerziehung, angelegt zwischen 1963 und 1971.

Wiltinger Braunfels - Saar

 Vom westlichen Rand des berühmten Scharzhofberges zieht sich der Wiltinger Braunfels bis in den Ort Wiltingen. Am nordwestlichen Ende des Wiltinger Klosterberges steht ein großes Kreuz. Unmittelbar darunter befinden sich die Rinke-Weinberge, die mit dem sehr seltenen Frühburgunder (Pinot Noir Précoce), einer natürlichen Mutation des Spätburgunders (Pinot Noir) bepflanzt sind. Der Grauschiefer des verwitterten Gesteins ist mit Quarziten durchsetzt und lässt den Schiefer rötlich aussehen. Durch die Ausrichtung nach Westen profitiert der Berg von der langen Abendsonne. Es herrscht ein eher warmes Kleinklima vor, das exzellente Bedingungen für unseren Frühburgunder liefert. An der Mosel wachsen insgesamt lediglich neun Hektar Frühburgunder. Der Frühburgunder reift circa 2-3 Wochen früher als sein Bruder, der Spätburgunder, daher der Name. Die Beeren sind kleiner als beim Spätburgunder. Der Ertrag ist meist gering, der Wein sehr gehaltvoll und samtig.

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Rinke Weine

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